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Merck ist seit über 100 Jahren in der ASEAN-Region tätig. In Singapur sind wir seit 1995 mit einer eigenen Tochtergesellschaft vertreten. Zusätzlich zum lokalen Business betreiben wir von Singapur aus auch mehrere regionale Funktionen wie zum Beispiel das regionale Management für unseren Unternehmensbereich Merck Serono. Auch unsere Life-Science-Sparte Merck Millipore betreibt von Singapur aus regionale Geschäfte. Singapur bietet viele Vorteile. Neben der günstigen geographischen Lage ist das vor allem das ausgesprochen unternehmerfreundliche Umfeld sowie eine hohe Effizienz des öffentlichen Dienstes. Hinzu kommen stabile politische Verhältnisse, Englisch als Geschäftssprache und eine auzgezeichnete Infrastruktur. Nicht umsonst hat beispielsweise die Weltbank im Juni 2011 Singapur zum wiederholten Male auf Platz 1 der unternehmensfreundlichsten Länder gewählt (siehe www.doingbusiness.org/rankings). Der hohe Standard in der Ausbildung ist ein weiterer großer Vorteil. Gut ausgebildete Mitarbeiter sind vor allem für uns als High-Tech-Unternehmen von strategischer Wichtigkeit. Auch im Healthcare-Bereich hat sich Singapur in den letzen Jahren zu einem Impulsgeber für die gesamte Region entwickelt. Lange Zeit war das vor allem „Medical tourism“ – Patienten aus der Region ließen sich aufgrund der modernen medizinischen Einrichtungen in Singapur behandeln. In der letzten Zeit versucht Singapur aber auch sein Know-how mehr und mehr zu exportieren. Ein gutes Beispiel ist das Center for Reproductive Education and Specialist Training (CREST), Asiens erstes spezialisiertes Trainingszentrum für Kinderwunschbehandlung. Weitere CREST-Einrichtungen nach singapurischem Vorbild gibt es in Indien und Vietnam. Unsere Sparte Merck Serono unterstützt diese Zentren auch finanziell. Unsere Zusammenarbeit mit staatlichen Behörden, Interessenvertretern und anderen Gruppen läuft problemlos. Auch im regulatorischen Bereich ist die grundsätzliche Einstellung kooperativ. Singapur führt sich selbst fast wie ein Unternehmen und ist den Wünschen und Anforderungen der Privatwirtschaft gegenüber sehr aufgeschlossen. Das setzt sich durch bis zu den einzelnen gut ausgebildeten Mitarbeitern in den Behörden, die immer auch Lösungsvorschläge anbieten, wenn etwas auf dem kurzen Dienstweg nicht gleich erreichbar ist. Singapur ist sehr unternehmensfreundlich, so dass es eigentlich keiner expliziten Förderprogramme bedarf. Die grundsätzlich positive Einstellung gegenüber Investitionen aus dem Ausland und die Unterstützung seitens der Regierung und ihrer Institutionen reichen als „Förderprogramm“ fast schon aus. Deutsche Unternehmen, die sich neu in Singapur ansiedelen, können von anderen, bereits ansässigen Firmen lernen. Mittlerweile gibt es über 1.200 deutsche Unternehmen in Singapur. Mit einer neuen Offensive möchte Singapur zudem mehr Firmen aus dem deutschen Mittelstand anlocken sowie einen Mittelstand nach deutschem Vorbild etablieren. Ersteres sollte aufgrund der moderneren Forschungseinrichtungen und des gut ausgebildeten Personals interessant für deutsche Unternehmen in Bereichen wie Medizinforschung und Labortechnik sein. Das singapurische Wirtschaftministerium und andere Institutionen werden sicherlich die eine oder andere individuelle Förderungsmöglichkeit anbieten können. Vor allem für die ASEAN-Region ist Singapur von großer Wichtigkeit. Singapur hat sich in den letzten Jahren zu einem echten Impulsgeber für diese Region entwickelt. Allein aufgrund der Anzahl an führenden biopharmazeutischen Unternehmen, die große Einrichtungen und/oder ihren regionalen Hauptsitz in Singapur haben, hat sich Singapur zu einem Global Player in der Pharma-und Life Science-Industrie enwickelt. Gerade im forschungsintensiven Bereich ist Singapur ein wichtiger Standort für das Asiengeschäft vieler Unternehmen. |
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Für Singapur spricht zunächst die sehr günstige Lage des Standorts, von hier aus können wir effektiv die gesamte südostasiatische Region abdecken. Die Infrastruktur vor Ort ist exzellent, die Beschäftigen sind gut ausgebildet und hoch motiviert. Singapur hat sich zudem als ein biomedizinisches Forschungszentrum etabliert. Hierzu wurden umfangreiche Investitionen in Einrichtungen wie etwa Biopolis und andere führende Forschungsstätten getätigt. Singapur ist ein sehr weit entwickelter Markt. Die hiesigen Wissenschaftler und Forschungseinrichtungen arbeiten auf sehr hohem Niveau und brauchen definitiv nicht den internationalen Vergleich zu scheuen. Entsprechend groß ist auch der Bedarf an zuverlässigen und qualitativ hochwertigen Produkten wie denen von QIAGEN. Im Falle von QIAGEN besteht der Kontakt zum staatlichen Economic Development Board seit der Gründung unserer Niederlassung in Singapur. Wir haben uns mit den Behörden anlässlich unterschiedlicher Projekte beraten und dabei stets als positiv empfunden, dass man auch für die Belange neu angesiedelter und wachsender Unternehmen wie QIAGEN offen ist. |
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Siemens Hörgeräte sind bereits seit 1974 mit einer eigenen Fertigung in Singapur vertreten. Der Standort im Herzen Asiens ist extrem dynamisch und außerordentlich mitarbeiter- und unternehmerfreundlich. Singapur ist ein zentraler Standort für das südasiatische Geschäft mit einer idealen Reichweite und erstklassiger Anbindung. Die Regierung und die Ministerien verstehen sich als dem Bürger und den Unternehmen verpflichtet. Ziel ist die Erhöhung des Allgemeinwohls. Wartezeiten, Warteschlangen und Papierkrieg sind hier nicht bekannt und werden auch nicht geduldet. Das EDB (Singapore Economic Development Board ) unterstützt und hilft bei der Ansiedlung von Firmen in Singapur. Singapur zieht nicht nur Talente aus der ganzen Welt an, sondern bildet diese auch aus. Die Kooperation zwischen Wirtschaft und Behörden ist ausgezeichnet und auf das Wohl der Allgemeinheit ausgerichtet. |
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Dynamische Wirtschaftsregion, exzellente Forschungsbedingungen – was deutsche Wirtschaftsvertreter an Singapur schätzen Mehr ... |
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Gute Chancen für den Healthcare-Sektor ![]() Heute leben 60 Prozent der Weltbevölkerung in Asien. Der Kontinent wird auch während des 21. Jahrhunderts die bevölkerungsreichste Region der Welt bleiben, so die Schätzung des Weltbevölkerungsberichts 2011. Quelle: Vereinte Nationen, Weltbevölkerungsbericht 2011 |
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Fotos: Nanyang Polytechnic (2), PR (4) |
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