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Tabletten   Der hohe Ausbildungsstandard und das forschungsfreundliche Umfeld machen Singapur für die Wirtschaft interessant. „Gut ausgebildete Mitarbeiter sind vor allem für uns als Hightech-Unternehmen von strategischer Wichtigkeit“, sagt Merck-Manager Reckmann. Das Unternehmen aus Darmstadt ist seit 1995 mit einer Tochtergesellschaft in Singapur aktiv und forscht in der Unternehmenssparte Merck Millipore unter anderem an neuen Verfahren zur Laborwasseraufbereitung. In diesem Jahr war das Unternehmen auf der „Separation Science“- Messe in Singapur mit einem Stand vertreten.
Seit mehr als zehn Jahren hebt Singapur die Fördergelder für Forschung und Entwicklung kontinuierlich an. Im Jahr 2008 gab der Staat
Tabletten: Angesichts der wachsenden
Weltbevölkerung werden bezahlbare Medikamente immer wichtiger
 
2,6 Prozent des Bruttoinlandprodukts (BIP) für diesen Bereich aus – umgerechnet etwa 3,2 Milliarden Euro. In den nächsten vier Jahren will die Regierung diesen Betrag auf 3,5 Prozent erhöhen.




Michael Koenig, Leiter Qiagen in Singapur„Die Infrastruktur ist exzellent, die Beschäftigten sind gut ausgebildet und hoch motiviert.”
Michael Koenig,
Leiter Qiagen in Singapur


++ langjährige Erfahrung in der Pharma- und Biotechnologiebranche (u. a. bei der Bayer AG) ++ seit 2008 bei Qiagen Singapur ++



Umfangreiche Förderprogramme

Doch nicht allein die Forschungsfreundlichkeit schätzen internationale Unternehmen an Singapur. Der Stadtstaat ist ein perfekter Ausgangspunkt, um von dort das Asiengeschäft zu koordinieren. Binnen weniger Flugstunden sind wichtige Schwellenländer wie Indien oder China zu erreichen. Die Amtssprache ist Englisch. Das erleichtert die Gründung neuer Unternehmen in Singapur. Darüber hinaus sind die gesetzlichen Auflagen, um in Singapur zu produzieren, geringer als beispielsweise im Reich der Mitte. Dort will die einheimische Wirtschaft vielfach vom Know-how des Investors in Form von Joint-Ventures profitieren. Marcus Desimoni, Finanzvorstand bei Siemens Audiology, sagt: „Die singapurische Regierung fühlt sich dem Bürger und den Unternehmen verpflichtet. Wartezeiten und Papierkrieg sind hier nicht bekannt und werden auch nicht geduldet.“




Marcus Desimoni, Finanzvorstand Siemens Audiology„Die singapurische Regierung fühlt sich den Unternehmen verpflichtet”
Marcus Desimoni,
Finanzvorstand Siemens
Audiology


++ seit 1999 bei Siemens ++ u. a. als Manager Investor Relations bei Siemens Deutschland ++ seit September 2010 Finanzvorstand bei Siemens Audiology ++



Bereits seit 1974 betreibt Siemens, Deutschlands größter Dax- und Mischkonzern, einen Produktionsstandort in Singapur. Dort lassen die Münchner Hörgeräte fertigen. Heute sind weltweit bereits bis zu 40 Millionen der technischen Wunderwerke im Einsatz – rund ein Drittel davon stammen laut Konzernangaben von Siemens.
Singapur ist ein attraktiver Wirtschaftsstandort und überzeugt mit seinen Vorzügen immer mehr Unternehmen. Die Fördermaßnahmen von staatlicher Seite sind vielfältig und beinhalten unter anderem Qualifizierungsangebote für Arbeitnehmer. Merck-Asienchef Reckmann ist vom Standort überzeugt: „Die grundsätzlich positive Einstellung gegenüber Investitionen aus dem Ausland und die Unterstützung seitens der Regierung und ihrer Institutionen reichen als ‚Förderprogramm’ fast schon aus.“



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Singapur: Das sagen die Experten


Dr. Bernd Reckmann, Verantwortlich für Geschäfts- bereich Asien bei Merck    Michael Koenig, Leiter Qiagen in Singapur    Marcus Desimoni, Finanzvorstand Siemens Audiology 

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Wachsende Weltbevölkerung

Gute Chancen für den Healthcare-Sektor

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Heute leben 60 Prozent der Weltbevölkerung in Asien. Der Kontinent wird auch während des 21. Jahrhunderts die bevölkerungsreichste Region der Welt bleiben, so die Schätzung des Weltbevölkerungsberichts 2011.
Quelle: Vereinte Nationen, Weltbevölkerungsbericht 2011

   
 
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